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springende Delphine - Evolutionstheorie |
springende Delphine
Die Wissenschaft hat doch längst bewiesen, dass es keine Schöpfung sondern eine sich über Milliarden von Jahren vollziehende Evolution gab.
Diese Aussage basiert auf einer prinzipiellen Fehleinschätzung, welche Aussagen die Naturwissenschaft treffen kann und wo ihre Grenzen sind: Als wissenschaftlich bewiesen kann nur angesehen werden, was sich unter exakt definierten Versuchsbedingungen reproduzieren lässt. Das ist bei einer angeblich über Jahrmilliarden ablaufenden Evolution natürlich nicht möglich. Genau so wenig ist auch die Schöpfung beweisbar. Im wissenschaftlichen Sinn handelt es sich demnach in beiden Fällen um Theorien.
Interessanterweise wurden gerade in wissenschaftlichen Kreisen in den letzten Jahren immer mehr Stimmen laut, die ihre Zweifel an der Evolutionstheorie anmeldeten. Nicht aus weltanschaulichen Gründen, sondern aus rein wissenschaftlichen Überlegungen heraus. Zwei Beispiele: In den USA haben sich zahlreiche renommierte Naturwissenschaftern zu einer Bewegung namens IDM (Intelligent Design Movement) zusammen geschlossen, deren Grundaussage folgende ist: Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse der jüngeren Zeit bezüglich der Entstehung/ Entwicklung des Lebens lassen sich viel zwangloser mit einer höheren, schöpferischen Macht („Intelligent Design“) erklären als mit einer ungerichteten Evolution.
Beispiel zwei: Eine der Grundannahmen Darwins und einer der Eckpfeiler seiner Theorie besagt, dass sich komplexe Strukturen über eine Reihe von Übergangsformen aus einfachen Strukturen entwickeln. Jede Übergangsform müsste einen Vorteil aufweisen, auf den eine ungerichtete Evolution selektieren könnte. „Zeigt mir ein Organ, dessen Entstehung sich nicht auf eine stufenlose Reihe von vorteilhaften Zwischenformen zurückführen lässt“, so Darwin selbst vor 100 Jahren, „und meine ganze Theorie bricht zusammen.“ Nichts leichter als das. Mittlerweile kennt man zig Organe und Hunderte komplexer biochemischer Systeme, denen eines gemeinsam ist: Sie funktionieren nur als Ganzes und brechen völlig zusammen, wenn man nur eine von nicht selten 200 essentiellen Komponente entfernt. Die Wissenschaft spricht von „nicht reduzierbaren komplexen Systeme“ und hat auch ein plakatives Beispiel parat: die Mausefalle. Nur im Zusammenspiel aller Teile erfüllt diese ihre Funktion. Entfernt man auch nur eine der Komponenten, dann freut sich allenfalls die Maus. Eine Mausefalle funktioniert eben nur als ganzes oder gar nicht - Übergangsformen sind nicht denkbar.
„Gott steht für den Gläubigen am Anfang, für den Physiker am Ende allen Denkens“, formulierte es einst Albert Einstein. Es ist ein Irrtum, dass Wissenschaft und Glaube sich widersprechen. Im Gegenteil gibt es weit mehr gläubige Wissenschaftler als allgemein angenommen.
Litaratur: “Am Anfang war die Information – Forschungsergebnisse aus Naturwissenschaft und Technik”, Werner Gitt, Resch-Verlag, 1982.
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