Orlu, Nigeria: Ankunft – Dienstag 30. März
Begrüßung in Orlu
Dank der Gnade Gottes erreichte Cfan heute die Stadt Orlu im Bundesstaat Imo (Nigeria). Der Herr berührte die Herzen von etwa einem Dutzend treuer Missionspartner – und jetzt sind wir hier. Möge der Herr diese Opfer durch besondere Frucht segnen und uns in die Lage versetzen, im Himmel ein großes Freudenfest auszulösen.
Der Staatsgouverneur begrüßte uns sehr herzlich. Er steht voll hinter dieser Evangelisation. Zahlreiche Bewohner der Stadt standen entlang der Straße Spalier und jubelten uns freudig zu. Bitte betet für eine reiche, bleibende Seelenernte. Unsere Augen sind auf Jesus gerichtet, unter dessen Leiterschaft wir diese reifen Felder abernten.
cfan
Die Bundesrepublik Nigeria (Federal Republic of Nigeria) liegt in Westafrika und grenzt an Benin, Niger, den Tschad und Kamerun.
Geographie
Ausdehnung: W-O 1200 km, N-S 1100 km
12% Wald und Buschland, 34% Ackerland, 23% Wiesen und Weiden
Geographische Lage: zwischen 4° und 14° nördlicher Breite sowie 2° 40' und 14° 40' östlicher Länge
Geologische Merkmale: höchster Berg --> Dimlang (Vogelgipfel) 2042 m; längster Fluss --> Niger (Teil) 4205 km.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Nigerias
Die Bundesrepublik Nigeria war bis zu ihrer Unabhängigkeit im Jahre 1960 eine Kolonie Großbritanniens. In vorkolonialer Zeit befanden sich auf dem heutigen Territorium Nigerias zahlreiche verschiedene afrikanische Staaten sowie Ethnien, die ohne zentrale Autorität lebten. Seit 1960 gab es eine Abfolge von Militär- und Zivilregimen, überschattet durch einen großen Ölboom während der 70er Jahre. Seit 1999 ist der größte Erdölexporteur Afrikas wieder eine - formale - Demokratie unter dem 2003 wieder gewählten Präsidenten Olusegun Obasanjo.
Politik
Landesgrenzen: 4047 km (Benin 773 km, Kamerun 1690 km, Tschad 87 km, Niger 1497 km)
Küste: 853 km
Größte Städte: Lagos 1,347,000; Ibadan 1,295,000; Kano 699,900; Ogbomosho 660,600; Oshogbo 441,600; Ilorin 430,600
Internationales Kennzeichen: WAN
Nationalfeiertag: 1. Oktober (Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1960)
Gesundheit/Soziales: Kranke, Arme und Alte sind auf Familienhilfe angewiesen, nur Regierungsbedienstete kommen in den Genuß öffentlicher Fürsorge. Niedrige Einkommen, die schnell wachsende Bevölkerung und die leere Staatskasse führten zum Scheitern aller Pläne, ein Gesundheits- und Rentensystem zu schaffen. Epidemien fordern unter der unterernährten und schlecht versorgten Landbevölkerung oft Tausende von Opfern.
Bildung: Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Einschulungsquote im Primärbereich: 93%. Universitäten oder vergleichbare Einrichtungen befinden sich in schlechtem Zustand. Analphabetenrate: Männer 32,7%, Frauen 52,7%.
Armee: Berufsarmee mit 77,100 Mann (Heer 80,4%; Marine 7,3%; Luftwaffe 12,3%). Anteil des Militärbudgets am Staatshaushalt: 3,5%.
Bundesstaaten
Gliederung: 36 Bundesstaaten (Abia, Adamawa, Akwa Ibom, Anambra, Bauchi, Bayelsa, Benue, Borno, Cross River, Delta, Ebonyi, Edo, Ekiti, Enugu, Gombe, Imo, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Kogi, Kwara, Lagos, Nassarawa, Niger, Ogun, Ondo, Osun, Oyo, Plateau, Rivers, Sokoto, Taraba, Yobe, Zamfara), 1 Hauptstadtdisktrikt und 774 Local Government Areas.
Bevölkerung
50% sind Muslime (vorwiegend Schiiten und Suffis), 40% Protestanten und 2% Kopten. 8% hängen Naturreligionen an. Hausa und Yoruba aus; dahinter folgen Igbo (Ibo) (18,0%); Fulani (11,2%); Ibibio (5,6%); Kanuri (4,2%); Edo (3,4%); Tiv (2,2%); Ijaw (1,8%); Bura (1,7%); Nupe (1,2%); andere (8,1%). Die Lebenserwartung beträgt 51,3 Jahre bei den Männern und 51,7 Jahre bei den Frauen. Die Geburtenrate je 1000 Menschen ist 45,4 (Weltdurchschnitt 25,0). Die Todesrate je 1000 Menschen liegt bei 15,4 (Weltdurchschnitt 9,3). Gesprochen werden Englisch (Amtssprache), Yoruba, Hausa und Igbo.
Wirtschaft
Pro-Kopf-Einkommen im Jahr (BSP): 300 US-Dollar
Ausfuhrgüter: Erdöl (größter Exporteur Afrikas), Kakao, Gummi
Einfuhrgüter: Konsumgüter, Maschinen, Transportmittel, chemische Produkte, Rohmaterialien, Nahrungsmittel und Lebendvieh
Industrie: Erdölraffination, Bergbau, Nahrungsmittelverarbeitung, Gummi, Eisen und Stahl, Kraftfahrzeuge, Zigaretten, pharmazeutische Produkte, Zellstoff und Papier, Felle und Häute, Textilien, Schuhe, Zement, chemische Produkte, Düngemittel
Rohstoffe: Agrar-/Forstsektor: Kakao, Kaffee, Erdnüsse, Palmkerne, Holz Mineralsektor: Erdöl, Erdgas, kleinere Mengen anderer Mineralien
Verkehr: Schienennetz 3505 km. Straßennetz 193198 km, davon 37000 km befestigt. 5 internationale Flughäfen, wichtigster ist Lagos. Die staatliche Fluglinie Nigeria Airways ist bankrott, jedoch zahlreiche private Fluglinien für den Inlandsverkehr. Wasserwege 8575 km. Überseehäfen Lagos, Calabar, Warri, Port Harcourt. Ölhäfen Bonny und Buruti.
Kommunikation: Auf 1000 Einwohner kommen 66 Fernseher, 3,8 Telefone, 6,1 PCs und 0,01 Internetzugänge. 25 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 2,7 Mio. Stück. Seit Mitte der 90er Jahre Telekommunikationsboom im Mobilfunkbereich mit stetig wachsender Zahl an Mobiltelefonen, drei Netzbetreiber, zunehmende Flächendeckung, Roamingverträge mit allen wichtigen europäischen Netzen.
Umwelt/Tourismus: Schwerste Schäden im Nigerdelta durch die seit 37 Jahren andauernde Ölförderung. Pipelines verlaufen durch Dörfer und über Äcker; Wasser und Luft sowie Nahrungsmittel sind verseucht. Geschützte Gebiete 3,22% der Landesfläche. Der Tourismus ist weitgehend zum Erliegen gekommen. 739000 Besucher sorgten 1998 für Einnahmen von 142 Mio. US$.
Kultur
älteste bekannte Kultur ist die eisenzeitliche Nok-Kultur.
Sehenswürdigkeiten: Reiches künstlerisches Erbe, insbesondere Skulpturen und Holzschnitzereien aus Benin und Ife
Kulture Einflüsse: Die nigerianische Kultur ist nicht nur von Traditionen der zahlreichen Ethnien durchsetzt, sondern auch durch islamische Einflüsse im Norden und europäische Einflüsse im Süden geprägt. -
Literatur: Der nigerianische Schriftsteller Wole Soyinka erhielt 1986 den Nobelpreis für Literatur. Mit Chinua Achebe erhielt im Jahr 2002 ein weiterer wichtiger nigerianischer Autor den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Eine in Afrika sehr erfolgreiche Autorin ist Buchi Emecheta, die sich in ihrem Werk kritisch mit der Situation der Frauen im zeitgenössischen Afrika auseinander setzt.
Musik: Der vielleicht berühmteste Musiker Nigerias ist der Erfinder des Afrobeat Fela Kuti.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Nigeria_flagge_gross.png