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Brauchtümer von Neujahr über Pfinsten bis Silvester im Jahreslauf
Alte Tänze, Masken und Kostüme bestimmen hier das Bild – Teufels- und Hexenmasken. Das gilt vor allem für Österreich, die Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg. Diesem Brauchtum liegt die heidnische Austreibung des Winters zugrunde, eine Art Dämonenvertreibung. Einmal im Jahr feiert man ausschweifend ausgelassen.
Wenn die Narren toben, dann ist die Faschings-, Fastnachts- oder Karnevalszeit. Im engeren Sinn umfasst sie sechs Tage:
von Donnerstag vor Fastnachtssonntag (schmotziger Donnerstag, Weiberfastnacht) bis Fastnachtsdienstag.
Diese Tage der toll (-wütigen) Ausgelassenheit und des "Feierns" beziehen ihren Sinn von der ab Aschermittwoch folgenden Fastenzeit.
Während die Fastenzeit eine Zeit des Heiligen Geistes und der Vorbereitung auf Leiden, Sterben und Auferstehung von Jesus Christus, Gottes Sohn, ist,
spielt die Fastnacht vor dem Schwellentag „Aschermittwoch" sprichwörtlich verrückt.

Die Fastnacht ist spielerisch die Gegenzeit zur Fastenzeit:
eine Zeit der Diesseitsorientierung und des Fleischlichen. Der Mensch erfährt im Spiel an sich selbst, wie närrisch die Rolle des Gottesleugners und dann der Narren ist, indem er tatsächlich in die Maske der Gottesfeinde schlüpft, z. B. als Teufel oder Hexe. Die Ausgelassenheit dieser Feiertage hatten ihren realen Hintergrund auch in den früheren strengen Fastenregeln. Fett, Fleisch und Laktizinien (Milch, Butter, Käse usw.) waren in der Fastenzeit tabu und mussten aus der Küche verschwinden.


Als Karneval, Fastnacht (regional auch Fassenacht, Fasnacht, Fasnet, Fosnet, Faasend, Fastelov(v)end, Faslam) oder Fasching bezeichnet man die Zeit der Ausgelassenheit und Fröhlichkeit und überschäumenden scheinbaren Lebensfreude vor Beginn der österlichen Fastenzeit (Passionszeit).

Als Fastnachtszeit hat sich in Deutschland und der Schweiz die Spanne vom 11. November, 11:11 Uhr bis zum Aschermittwoch eingebürgert. Jedoch wird im deutschen Südwesten, der schwäbisch-alemannische Fastnacht vielerorts die Fastnacht erst an Dreikönig (Tag der drei Weisen aus dem Morgenland, die Jesus besuchten und beschenkten) begonnen.

Die Bedeutung der Fastnachtszeit für viele Menschen drückt sich daran aus, dass man sie in vielen Gegenden die fünfte Jahreszeit nennt.


Bedeutung

Das Wort Fastnacht und seine regionalen Abwandlungen werden vor allem in Hessen und Rheinhessen, in der Pfalz und der Kurpfalz, sowie in Baden, Schwaben und der Schweiz verwendet. Es kommt vom Althochdeutschen "Fasta" (Fastenzeit) und "Naht" (Nacht, Vorabend) und bezeichnete ursprünglich nur den Tag vor Beginn der Fastenzeit, ab dem 15. Jahrhundert auch die Woche davor.

Vom Fasching spricht man vor allem in Bayern, Thüringen, Brandenburg und Österreich. Das Wort kommt von Vaschanc, was den Ausschank des Fastentrunks bezeichnete.

Das Wort Karneval bezieht man in Deutschland in erster Linie auf den Kölner Karneval. Die Herkunft des Begriffs ist nicht eindeutig geklärt.

Herleitungen weisen auf

mittellat.: carnelevale (-levare) die mit der Fastenzeit bevorstehende "Fleischwegnahme";
lat.: carne vale der Abschiedsruf "Fleisch lebe wohl".
Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff auch auf das römische, vorchristliche lat. carrus navalis Schiffskarren, ein Schiff auf Rädern, das bei jährlichen Umzügen zum Wiederbeginn der Schifffahrt durch die Straßen geführt wurde, zurückgeführt. Hieraus soll sich die Tradition des Narrenschiffs gebildet haben. Jedoch ergaben Forschungen, dass das Wort carrus navalis im römischen Latein nicht existiert.
Karnevaleske Strukturen des Maskierens, Verkleidens und ritualisierter Ausgelassenheit lassen sich in allen Kulturen finden. Eine ganz eigenständige, bemerkenswerte Vitalität entwickelte der Karneval in Lateinamerika.

International sind verschiedene Variationen von Karneval am gebräuchlichsten. Bekannt sind u. a. der Karneval in Rio und der Karneval in Venedig. Auch in den Südstaaten der USA gibt es eine ausgeprägte Karnevalstradition. Man verwendet hier die französische Bezeichnung Mardi Gras (eigentlich Fastnachtsdienstag).

Der Fastnachts-/Karnevalstermin

325 wurde auf dem Konzil von Nicäa das Osterdatum auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond festgelegt.
Um 600 führte Papst Gregor I. eine 40tägige Fastenzeit vor Ostern ein, die an die Zeit erinnern soll, die Jesus Christus in der Wüste verbracht hat. Nach dieser Regelung begann die Fastenzeit am Dienstag nach dem 6. Sonntag vor Ostern ("Invocavit" oder "Dominicia Quadragesima", im Deutschen auch "Funkensonntag").

Mit dem Konzil von Benevent im Jahr 1091 wurden die sechs Sonntage vor Ostern vom Fasten ausgenommen. So rückte der Beginn der Fastenzeit um sechs Tage nach vorne auf den heutigen Aschermittwoch.

Noch bis ins 16. Jahrhundert existierten beide Fastnachsttermine, die alte "Burefasnacht" (Bauernfastnacht) und die neue "Herren-" bzw. "Pfaffenfastnacht" konkurrierend nebeneinander.

Insbesondere im badischen Raum als auch in der Schweiz haben sich viele Bräuche der alten Fasnacht erhalten. Am bekanntesten ist davon sicherlich die Basler Fasnacht. Diese beginnt am Montag nach Aschermittwoch um 4.00 Uhr mit dem Morgestraich und endet am folgenden Donnerstag Morgen, ebenfalls um 4.00 Uhr.

Im orthodoxen Raum beginnt das volle Fasten bereits am Montag nach dem 7. Sonntag vor Ostern, und bereits eine Woche vorher beginnt der Fleischverzicht. Die russische "Milchwoche", in der traditionell gefeiert wird und große Mengen Blini, eine Art Pfannkuchen gegessen werden, liegt dazwischen; andere osteuropäische Länder haben ähnliche Bräuche. Da das östliche Osterfest oft später ist als das westliche, verschiebt sich auch die Fastnacht.


Fastnachtswoche

Den Höhepunkt erreicht die Fastnacht in der eigentlichen Fastnachtswoche vom schmutzigen Donnerstag (Weiberfastnacht) über den Rosenmontag bis zum Fastnachtsdienstag.

Den Höhepunkt erreicht der Karneval in den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf, Aachen, Mainz und Bonn am Rosenmontag mit einem Rosenmontagsumzug.

In den Stadtteilen, Städten und Dörfern um diese Hochburgen herum gibt es Umzüge am Samstag (Nelkensamstag), Sonntag (Tulpensonntag) und Dienstag (Veilchendienstag). In der Nacht zu Mittwoch um Punkt Mitternacht endet der Karneval und es gibt an vielen Orten die Tradition, das die Karnevalisten in dieser Nacht eine Strohpuppe, den so genannten Nubbel oder Bandle, als Verantwortlichen für alle Laster der karnevalistischen Tage, vor allem wegen des ausgegebenen Geldes, verbrennen.


GESCHICHTE

In der Antike

Begonnen hat der Karneval vor 5000 Jahren im Zweistromland, im Land mit den ersten urbanen Kulturen. Ein altbabylonische Inschrift aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. gibt Kunde davon, dass unter dem Priesterkönig Gudea ein siebentägiges Fest gefeiert wurde und zwar nach Neujahr als symbolische Hochzeit eines Gottes. Die Inschrift besagt: „Kein Getreide wird an diesen Tagen gemahlen. Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite. Die Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet.“ Hier wird zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen Festen praktiziert und es ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals.

In allen Kulturen des Mittelmeerraumes lassen sich ähnliche Feste, die meist mit dem Erwachen der Natur im Frühling in Zusammenhang stehen, nachweisen: In Ägypten feierte man das ausgelassene Fest zu Ehren der Göttin Isis und die Griechen veranstalten es für ihren Gott Dionysos. Die Römer schließlich feierten vom 17. Dezember bis 19. Dezember die Saturnalien zu Ehren ihres Gottes Saturn. Das Fest war verbunden mit einem öffentlichen Gelage, zu dem jedermann aus jeder Gesellschaftsschicht eingeladen war. Hinrichtungen wurden während der Saturnalien hinten angestellt. Sklaven und Herren tauschten zeitweise die Rollen, feierten und saßen gemeinsam myrtenbekränzt bei Tische, tranken und aßen nach Herzenslust, konnten jedes freie Wort wagen und überschütteten sich mit kleinen Rosen. Aus den Rosen wurde in unseren Tagen das Konfetti. Die Römer veranstalteten auch farbenprächtige Umzüge, bei denen ein geschmückter Schiffswagen, der „carrus navalis“, mitgeführt wurde. Daraus bildete sich die Bezeichnung Karneval und nicht aus dem italienischen „carne vale“, „Fleisch lebe wohl“, wie so oft behauptet wird. Die Römer kannten den Aschermittwoch und die Fastenzeit, der das „carne vale“ vorausgeht, noch gar nicht. Der Aschermittwoch mit seinen Bußübungen kam erst im christlichen Mittelalter auf. Jedoch werden in der aktuellen Forschung Termine wie Saturnalien oder Lupercalien als Urpsrung des Fastnachtsbrauchtums stark angezweifelt. In vielen Masken, Figuren und Bräuchen scheinen sich auch vorchristliche, z.B. keltische Riten erhalten zu haben.


Im Mittelalter

Nach einer Unterbrechung von mehreren Jahrhunderten wurden im Mittelalter die althergebrachten Frühlingsfeste wieder organisch im Jahreskreis der Feste eingefügt. Nun kamen auch die Namen Fastnacht und Fasching für die Feste auf. Das kann mit der „Nacht vor dem Fasten“, aber auch mit faseln, was soviel heißt wie fabulieren, zusammenhängen.

Im mittelalterlichen Europa feierte man - zwar in Kirchen, jedoch nicht kirchlich - "Narrenfeste" vom 12. Jahrhundert bis zum Ende des 16. Jahrhunderts um den Epiphaniastag (6. Januar). Dabei übernahmen die unteren Kleriker vorübergehend Rang und Privilegien der höheren Geistlichkeit. Kirchliche Rituale wurden parodiert; selbst ein Pseudopapst wurde gekürt. In Gestalt von Prozessionen wurden auch die Bewohner der Städte am Fest beteiligt. Auch während der eigentlichen Karnevalstage waren Narren- oder Eselsmessen weit verbreitet.

Die mittelalterliche Fastnacht wird auf die augustinischen Lehren vom Zwei-Staaten-Modell zurückgeführt. Die Fastnacht steht daher für die civitas diaboli, den Staat des Teufels. Mit dem Aschermittwoch beginnt die Herrschaft der civitas dei, des Gottestaates, der über den Teufelsstaat siegreich bleibt. Daher wurde die oftmals ausartende Fastnacht von der Kirche als didaktisches Beispiel geduldet, um zu zeigen, dass die civitas diaboli wie auch der Mensch vergänglich ist und am Ende Gott siegreich bleibt. Mit dem Aschermittwoch musste daher die Fastnacht enden, um die unausweichliche Umkehr zu Gott zu verdeutlichen. Während die Kirche bei gotteslästernden Szenen während der Fastnacht untätig blieb, wurde ein Weiterfeiern der Fastnacht in den Aschermittwoch hinein, streng verfolgt. Insbesondere im ausgehenden 14. und 15. Jahrhundert wurde im deutschen Raum Fastnacht gefeiert, so z. B. die Nürnberger Schembartläufe. Dort fand auch der Narr Einzug in die Fastnacht, der im didaktischen Sinne der Fastnacht auf die Vergänglichkeit hinweisen sollte.

In manchen Fastnachten wird vor diesem Hintergrund bereits am Fastnachtsdienstagabend zum "Betzeitläuten" die Maske um sechs Uhr abgelegt. Hintergrund zu dieser Uhrzeit ist die biblische Tradition, dass der neue Tag bereits mit dem Einbruch der Nacht beginnt.

In der Neuzeit

Die Reformation verdammte das fröhliche Treiben und so gerieten viele Bräuche zum Teil wieder in Vergessenheit. Im Barock und Rokoko jedoch wurden vor allem auf Schlössern und an den Fürstenhöfen rauschende Karnevalsfeste gefeiert. Und bald machte es das reiche Bürgertum in den Städten den Adligen nach.

Während der internationale Karneval sich häufig zu Künstlerfesten stilisierte und recht exklusiv wurde, entwickelte sich die Fastnacht – vor allem in ländlichen Bezirken und in Kleinstädten zu Hause – ganz anders. Hier hatte sich noch altes heidnisches Brauchtum gleichsam erhalten. Alte Tänze, Masken und Kostüme bestimmten hier das Bild – und bestimmen es heute noch. Das gilt vor allem für Österreich, die Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg. Diesem Brauchtum liegt die heidnische Austreibung des Winters zugrunde, eine Art Dämonenvertreibung. Einmal im Jahr feiert man ausgelassen.

Aber nicht überall konnte sich der Fasching und der Karneval etablieren, nicht in England, auch nicht in den nordischen Ländern und in den USA erst neuerdings in schüchternen Anfängen. Es muss auch der Menschenschlag vorhanden sein, der übermütig und närrisch zu feiern bereit ist.

Räumliche Einordnung

Interessanterweise ist der Karneval fast ausschließlich in katholischen, in abgewandelter Form auch in orthodoxen Gebieten zu finden. Dieses hängt sicherlich nicht nur mit der Fastenzeit zusammen, sondern auch mit dem Katholizismus als Lebensform.
Hochburgen sind also in Deutschland das Rheinland (Köln, Düsseldorf, Mainz), Baden-Württemberg, in der Schweiz sind Luzern und Basel. Der Karneval ist auch in Südamerika verbreitet; besonders der Karneval von Rio de Janeiro ist weltbekannt.

Mit der Reformation im 16. Jahrhundert verschwand in den evangelischen Gebieten mit dem Aschermittwoch auch die Fastnacht.
Die einzige Ausnahme war Basel, wo die Fasnacht nie dauerhaft abgeschafft wurde (sie findet allerdings in der Woche nach Aschermittwoch statt, siehe Basler Fasnacht).
Erst im ausgehenden 20. Jahrhundert wurde in vielen evangelischen Städten wieder eine Fastnacht eingeführt.




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geschrieben am 11.01.2015 um 11:11 Uhr.
 
 
 
 

 
 


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